17cm Variante

FILM "CHUCKS"

Im Rahmen der Umsetzung der Gegenstände Biologie, Politische Bildung, Deutsch sowie Religion und Ethik empfiehlt das Bundesministerium für Bildung und Frauen den Besuch der Veranstaltung für Schüler und Schülerinnen ab der 9. Schulstufe.

Filmvorführungen für SchülerInnen: CHUCKS, Österreich 2015, Länge: 94 Minuten
Empfehlung zum Besuch des Jugenddramas im Rahmen des Schulunterrichts in ausgewählten österreichischen Kinos, Geltung 2015/16

Thema:
Der nach dem gleichnamigen Erfolgsroman der jungen österreichischen Autorin Cornelia Travnicek gedrehte Film porträtiert die junge Mae, die sich nach traumatisierenden Erlebnissen immer mehr in Alkohol und Drogen flüchtet.

Kontaktdaten zur Buchung:
Die Buchung von Schulvorstellungen bitte direkt über den Verleiher:
Stadtkino Filmverleih
Ines Kratzmüller
schule@stadtkinowien.at.
Spittelberggasse 3 / 3
1070 Wien
Weitere Informationen, Trailer und Unterrichtsmaterial finden Sie unter www.stadtkinowien.at

Im schulischen Kontext bietet der Film u.a. folgende thematische Anknüpfungspunkte: Jugendliche, Krankheit, Tod, Trauer, Drogenmissbrauch, Freundschaft, Familie, Gesellschaft.

Inhalt:
Mae bricht die Schule ab und wohnt nun bei ihren Hausbesetzer-Punk-Freunden. In den roten Schuhen des verstorbenen Bruders zieht sie durch Wien. Dosenbier, Joints und illegales Sprayen füllen ihren Alltag. Schließlich droht ihr sogar eine Gefängnisstrafe, die sie aber im Aids-Hilfe-Haus abarbeiten kann. Dort lernt Mae den unheilbar kranken Paul kennen und verliebt sich in ihn. Paul, mit HIV und Hepatitis C infiziert, erwartet unausweichlich der Tod. In Rückblenden sieht man Maes verstorbenen Bruder krebskrank im Spital. Krankheit und Sterben werden jedoch nicht reißerisch, sondern dezent inszeniert. Im Mittelpunkt steht der Umgang damit bis zur Trauerarbeit und eine große Liebe.

Jugendschutz:
Alkohol und Drogen werden am Anfang des Films reichlich konsumiert, einmal wachen Mae und ihre Freunde nach einem Wodka-Exzess auf dem Boden liegend auf einem Kinderspielplatz auf. Und Mae driftet auch schon Richtung schiefe Bahn, was aber nicht als nachahmenswert vermittelt wird. Einfühlend wird Maes positive Entwicklung gezeigt.
Nach den Kriterien des Jugendschutzes hat die Jugendmedienkommission des BMBF den Film ab 10 Jahren freigegeben und mit der Positivkennzeichnung „sehr empfehlenswert als Jugenddrama ab 14 Jahren“ versehen.