17cm Variante

Film "Der junge Karl Marx"

Im Rahmen der Umsetzung der Gegenstände Geschichte und Politische Bildung sowie Religion und Ethik empfiehlt das Bundesministerium für Bildung den Besuch der Veranstaltung für Schüler und Schülerinnen ab der 7. Schulstufe.

Filmvorführungen für SchülerInnen "DER JUNGE KARL MARX", Belgien/Deutschland/Frankreich 2016, Länge: 118 Minuten
Empfehlung zum Besuch des Films im Rahmen des Schulunterrichts in ausgewählten österreichischen Kinos
Geltung 2016/17

Thema:
Der Kommunismus prägte als politische und auch philosophische Idee das 19. und 20. Jahrhundert entscheidend mit. Wer waren die Menschen, die diese Bewegung begründeten? Der Film geht dieser Frage nach.

Kontaktdaten zur Buchung:
Die Buchung von Schulvorstellungen bitte direkt über den Verleiher Filmladen
Filmladen GmbH,
Filmnetwork Filmverleih und Medienvertriebs GmbH
Mariahilferstr. 58/7, 1070 Wien
Tel: +43 1 523 43 62-11
Florian Schober, BA
f.schober@filmladen.at
Weitere Informationen unter: www.filmladen.at

Im schulischen Kontext bietet der Film u.a. folgende thematische Anknüpfungspunkte: Geschichte, Politische Bildung, Philosophie, Gesellschaft, Gerechtigkeit, Parteien, Kapitalismus, Kommunismus, Menschenrechte, Arbeitswelt, Gleichberechtigung.

Inhalt:
Paris, 1844, am Vorabend der industriellen Revolution: der 26-jährige Karl Marx lebt mit seiner Frau Jenny im französischen Exil. Für den jungen Friedrich Engels, den Sohn eines Fabrikbesitzers, hat er anfangs nur Verachtung übrig. Doch der Dandy Engels hat gerade über die Verelendung des englischen Proletariats geschrieben, er liebt Mary Burns, eine Baumwollspinnerin und Rebellin der englischen Arbeiterbewegung. Engels weiß, wovon er spricht. Er ist das letzte Puzzlestück, das Marx zu einer rückhaltlosen Beschreibung der Krise noch fehlt. Zusammen mit Jenny Marx erarbeiten sie Schriften, die die Revolution entzünden sollen. Gemeinsam entwickeln sie eine ökonomische Theorie und verfassen schließlich im Frühjahr 1848 ein Manifest. Ein Manifest, dessen Inhalt die programmatische Grundlage aller Arbeiterparteien, von der Sozialdemokratie bis zu den Kommunisten, werden sollte ...

Jugendschutz:
Der Film richtet sich eindeutig an das erwachsene Publikum und kann für politisch-historisch aufgeschlossene Jugendliche interessant sein. Es gibt nur wenige für den Jugendschutz relevante Szenen und Inhalte, so etwa eine Verfolgungsjagd zu Filmbeginn und einmal wird ein Messer gegen einen Menschen eingesetzt. Zu erwähnen sind der ständige Zigarren- und Alkoholkonsum, eine eher harmlose Liebesszene und die Überlänge des Films.
Indem der Film vereinzelt die von Marx und Engels aufgezeigten und noch heute gültigen Gesetzmäßigkeiten des Kapitalismus aufzeigt (Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, der Reichtum der Reichen schafft und verfestigt die Armut der Armen), regt er junge Menschen zur Reflexion über unsere Gesellschaftsverhältnisse an.
Freigegeben ab 10 Jahren.
Positivkennzeichnung empfehlenswert als Biopic ab 12 Jahren.