17cm Variante

FILM "HE NAMED ME MALALA"

Im Rahmen der Umsetzung der Gegenstände Geschichte und Politische Bildung, Englisch sowie Religion und Ethik empfiehlt das Bundesministerium für Bildung und Frauen den Besuch der Veranstaltung für Schüler und Schülerinnen ab der 8. Schulstufe.

Filmvorführungen für SchülerInnen: HE NAMED ME MALALA, USA 2015, Länge: 87 Minuten
Empfehlung zum Besuch des Filmporträts im Rahmen des Schulunterrichts in ausgewählten österreichischen Kinos, Geltung 2015/16

Thema:
Der Film porträtiert die 18jährige, aus Pakistan stammenden Friedens-, Frauenrechts- und Kinderrechts-Aktivistin Malala Yousafzai. Sie erhielt 2014 den Friedensnobelpreis – als jüngste Preisträgerin in der Geschichte.

Kontaktdaten zur Buchung:
Die Buchung von Schulvorstellungen bitte direkt über den Verleiher:
20th Century Fox Austria
Hintzerstraße 9/3
1030 Wien
Tel: 01 / 523 2629
austria@fox.com
Weitere Informationen, Trailer und Unterrichtsmaterial finden Sie unter http://www.foxfilm.at/he-named-me-malala

Im schulischen Kontext bietet der Film u.a. folgende thematische Anknüpfungspunkte: Jugendliche, Mädchen-, Frauenrechte, Bildung, Gewalt, Migration, Integration, Zivilcourage, Gesellschaft, Politik, Familie.

Inhalt:
Malala Yousafzai (*1997) erhielt 2014 gemeinsam mit dem Inder Kailash Satyarthi den Friedensnobelpreis. Malala wurde von ihrem Vater nach der afghanischen Volksheldin Malala(i) von Maiwand benannt, die in der Schlacht von Maiwand die paschtunischen Truppen gegen die Truppen der britischen Besatzer anführte. Mit der Zustimmung ihres Vaters, der eine Privatschule leitete, berichtete Malala ab Jänner 2009 unter dem Pseudonym „Gul Makai“ für die BBC in einem Blog-Tagebuch über ihre alltäglichen Erlebnisse und die Gräueltaten der pakistanischen Taliban. Dabei machte sie sich stets für den Schulbesuch von Mädchen stark. 2011 wurde ihr Pseudonym aufgedeckt und am 9.10.2012 wurde sie aus nächster Nähe angeschossen. Nach ihrer Behandlung in Pakistan wurde sie nach Birmingham gebracht, wo sie in einer auf Schusswaffen-Verletzungen spezialisierten Abteilung des Queen Elizabeth Hospitals behandelt wurde. An ihrem 16. Geburtstag hielt sie vor der Jugendversammlung der Vereinten Nationen erstmals wieder eine öffentliche Rede.
Die in sich ruhende und absolut glaubwürdige Malala, die sich besonders für die Gleichbehandlung von Mädchen einsetzt, lebt für ihre Überzeugungen. Ihre Geschichte macht nachdenklich und zeigt, dass es sich auch in jungen Jahren lohnt, für seine Ideale einzutreten. Vor allem Kindern und Jugendlichen hierzulande, für die Bildung etwas Selbstverständliches ist, kann sie ein Vorbild sein. Ihr konsequenter Weg der Worte anstelle der Gewalt ist ebenfalls beeindruckend.
Der Film durchgehend in englischer Sprache bzw. englisch untertitelt. Gute Englischkenntnisse der SchülerInnen sind Voraussetzung für den Kinobesuch.

Jugendschutz:
Die dramatischen Erlebnisse Malalas werden zwar meist aus dem Off erzählt, dennoch kann man sich gut ausmalen, wie viele schreckliche Dinge sie erlebt haben muss. Es gibt einige – mit Nachrichtenbildern vergleichbare – Aufnahmen, die jüngere Kinder belasten könnten (Leiche, Blut, Explosionen, Folgen des Attentats, Animationssequenzen zum paschtunischen Krieg gleich zu Beginn des Films usw.). Der Film ist insgesamt aber sehr ruhig erzählt, nie reißerisch und ganz auf die Person Malalas fokussiert, die große Reife und Güte ausstrahlt.
Nach den Kriterien des Jugendschutzes hat die Jugendmedienkommission des BMBF den Film ab 8 Jahren freigegeben und mit der Positivkennzeichnung „sehr empfehlenswert als Porträt ab 12 Jahren“ versehen.