17cm Variante

FILM "LANDRAUB"

Im Rahmen der Umsetzung der Gegenstände Biologie und Umweltkunde, Geschichte und Politische Bildung sowie Geografie und Wirtschaftskunde empfiehlt das Bundesministerium für Bildung und Frauen den Besuch der Veranstaltung für Schüler und Schülerinnen ab der 8. Schulstufe.

Filmvorführungen für SchülerInnen: LANDRAUB, Österreich 2015, Länge: 94 Minuten
Empfehlung zum Besuch des Dokumentarfilms im Rahmen des Schulunterrichts in ausgewählten österreichischen Kinos, Geltung 2015/16

Thema:
Thema dieses österreichischen Dokumentarfilms ist das so genannte „Landgrabbing“, der Landraub an der „einfachen“ Bevölkerung bzw. an Kleinbäuerinnen und Kleinbauern weltweit.

Kontaktdaten zur Buchung:
Die Buchung von Schulvorstellungen bitte direkt über den Verleiher:
Filmladen Filmverleih
Mariahilferstraße 58/10
1070 Wien
Tel (+43 1) 523 43 62
office@filmladen.at

Weitere Informationen, Trailer und Unterrichtsmaterial finden Sie unter www.filmladen.at bzw. www.landraub.com

Im schulischen Kontext bietet der Film u.a. folgende thematische Anknüpfungspunkte: Umweltschutz, Umweltzerstörung, Ökologie, Landwirtschaft, Weltwirtschaft, Gesellschaft, Verantwortung, KonsumentInnen.

Inhalt:
Investmentfirmen und große Konzerne widmen sich seit der Finanzkrise 2008 dem so genannten „Landgrabbing“, dieser „modernen Form des Kolonialismus“, wie die Geschäftemacherei mit den immer knapper und daher auch immer wertvoller werdenden landwirtschaftlichen Nutzflächen im Film bezeichnet wird. Unter dem Vorwand, die Versorgung der Weltbevölkerung mit Nahrungsmitteln abzusichern, wird die Lebensgrundlage von uns allen zerstört, nur um die größtmöglichen Gewinne einzufahren. Der Film erzählt von großen Zusammenhängen im Bereich der weltweiten Landwirtschaft sowie von der Macht der Konzerne. Es wird veranschaulicht, welche Auswirkungen der Raubbau an den Böden mit sich bringt und welche Veränderungen der gesellschaftlichen Strukturen vor Ort sich durch die Vorgehensweise der Konzerne ergeben. Beschönigenden Darstellungen seitens der Konzern-VertreterInnen und dehnbar verwendeten Begriffen, wie etwa den „Zertifizierungen“, werden ganz offensichtlich falsch laufende Entwicklungen anhand von Zahlen und Interviews mit ExpertInnen bzw. Betroffenen gegenübergestellt. Indem Verbindungen zur Politik der EU aufgezeigt werden, ergeben sich unmittelbar Anknüpfungspunkte an unseren Alltag, wie z.B. unser Konsumverhalten. Teilweise OmU.

Jugendschutz:
Nach den Kriterien des Jugendschutzes hat die Jugendmedienkommission des BMBF den Film uneingeschränkt freigegeben und mit der Positivkennzeichnung „sehr empfehlenswert als Dokumentation ab 10 Jahren“ versehen.