17cm Variante

NMS-Umsetzungspaket

Die Neue Mittelschule (NMS), die als Modellversuch geführt wurde, wird als pädagogische Weiterentwicklung der Hauptschule auf der Sekundarstufe I ins Regelschulwesen übergeführt. Das hiezu notwendige Gesetzespaket, mit dem das Schulorganisationsgesetz, das Schulunterrichtsgesetz, das Schulpflichtgesetz 1985, das Pflichtschulerhaltungs-Grundsatzgesetz, das Schulzeitgesetz 1985, das Land- und forstwirtschaftliche Bundesschulgesetz, das Bildungsdokumentationsgesetz, das Minderheiten-Schulgesetz für das Burgenland, das Minderheiten-Schulgesetz für Kärnten, das Privatschulgesetz und das Religionsunterrichtsgesetz geändert werden, wurde mit BGBl. I Nr. 36/2012 umgesetzt. Weiters wurde aber auch die Erlassung von Lehrplänen für die NMS und die Anpassung zahlreicher Verordnungen erforderlich, was mit BGBl. II Nr. 185/2012 erfolgte. Die Lehrpläne der NMS zeichnen sich durch moderne Pädagogik aus. Bei der neuen Lernkultur stehen individuelle Lernbedürfnisse und Lernvoraussetzungen der SchülerInnen im Zentrum. Dies wird auch über einen erweiterten Gestaltungsraum jeder einzelnen Schule erreicht: Es gibt vier gesetzlich mögliche Schwerpunktbereiche, über die die Schulleitung entscheiden kann. Die Leistungsbeurteilung in der 7. und 8. Schulstufe erfolgt nach der grundlegenden und vertieften Allgemeinbildung, wobei letztere jener der AHS-Unterstufe entspricht.

BGBl. II Nr. 185/2012
Anlage 1
Anlage 2
Anlage 2a
Anlage 3
Anlage 4
Anlage 5