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Änderung des Schulorganisationsgesetzes

Durch die letzte Änderung des Schulorganisationsgesetzes, BGBl. I Nr. 44/2009, wurde die Möglichkeit geschaffen, den Anträgen der Landesschulräte auf Durchführung von Modellversuchen auch dann stattzugeben, wenn dadurch zwar das für Pflichtschulen vorgesehene Limit im Bundesland überschritten wird, bundesweit aber dieses Limit eingehalten wird.

Änderung des Schulunterrichtsgesetzes

Durch die Änderung des Schulunterrichtsgesetzes, BGBl. I Nr. 112/2009, wurde u. a. die Reifeprüfung an verschiedenen Schularten unterschiedlich aufbauend auf kompetenzorientierte Aufgabenstellungen sowie standardisierte und teilzentrale Prüfungen umgestellt. Die Bestimmungen über die Reifeprüfung an allgemein bildenden höheren Schulen treten mit 1. September 2013 in Kraft und finden auf Reifeprüfungen ab dem Haupttermin 2014 Anwendung.

Änderung des BIFIE-Gesetzes 2008

Mit der Änderung des BIFIE-Gesetzes 2008 wurde die Entwicklung, Implementierung, Auswertung und begleitende Evaluierung der standardisierten, kompetenzorientierten Reifeprüfung als eine der Kernaufgaben des BIFIE verankert.

Änderung der Verordnung über den Ersatz von Prüfungsgebieten der Berufsreifeprüfung

Mit der Änderung der Verordnung über den Ersatz von Prüfungsgebieten der Berufsreifeprüfung, BGBl. II Nr. 39/2010, wurden weitere schulische und außerschulische Bildungsgänge anerkannt, die zum Entfall der Teilprüfungen "Lebende Fremdsprache" sowie "Fachbereich" führen.

Berufsreifeprüfungscurriculaverordnung

Mit der Verordnung über kompetenzbasierte Curricula an anerkannten Lehrgängen zur Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung, BGBl. II Nr. 40/2010, wurden Curricula in den Teilprüfungsbereichen Deutsch, Lebende Fremdsprache, Mathematik und in den Fachbereichen verfasst. Diese definieren Kompetenzen auf Reifeprüfungsniveau, die für die positive Absolvierung der Berufsreifeprüfung zu erlangen sind.

Pflicht zur Mitwirkung an Erhebungen durch das BIFIE

Mit der Verordnung der Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur vom 19.04.2010, BGBl. II Nr. 117/2010, wurde die Mitwirkungspflicht von Schülerinnen und Schülern an den in den Jahren 2010 bis 2011 beabsichtigten Kontexterhebungen angeordnet.

Änderung des Schulorganisationsgesetzes

Die Änderung des Schulorganisationsgesetzes, BGBl. I Nr. 44/2010, brachte eine Verlängerung der Sprachförderkurse für die Schuljahre 2010/11 und 2011/12 und die Ausweitung auf den Bereich der Unterstufe der allgemein bildenden höheren Schulen. Zudem wurden die Bestimmungen zu Aufbau, Lehrkräften, Klassenschülerzahl und Sonderformen an die neuen Rahmenbedingungen des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige adaptiert.

Änderung des Berufsreifeprüfungsgesetzes

Mit der Änderung des Berufsreifeprüfungsgesetzes, BGBl. I Nr. 45/2010, wurde § 8 des BRPG dahingehend geöffnet, dass Lehrkräfte für den fachtheoretischen Unterricht an Berufsschulen sowie an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen Vortragende in Lehrgängen zur Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung sein dürfen.

Änderung des Schülerbeihilfengesetzes 1983

Die Änderung des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige hinsichtlich einer modularen Unterrichtsorganisation an Schulen für Berufstätige erforderte auch eine Anpassung des Schülerbeihilfengesetzes, welche mit BGBl. I Nr. 46/2010 umgesetzt wurde.

Änderung des Bildungsdokumentationsgesetzes

Mit BGBl. I Nr. 48/2010 erfolgte die Einführung des Datenverbundes für die Pädagogischen Hochschulen vergleichbar mit jenem an den Universitäten. Zudem wurde die Anlage 1 des Bildungsdokumentationsgesetzes an die geänderten Rahmenbedingungen des SchUG-B angepasst und der Familiennamen in § 3 des Bildungsdokumentationsgesetzes um den Nachnamen ergänzt.

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