17cm Variante

Drei Übergangsklassen für jugendliche Flüchtlinge

An drei Tiroler Schulen – der BHAK/BHAS Hall i. T., der BFS Wörgl und der HLW Kufstein – ist je eine Übergangsklasse für jugendliche Flüchtlinge, die nicht mehr schulpflichtig sind und daher keine Pflichtschule besuchen können, eröffnet worden. Ermöglicht wurden diese Übergangsklassen durch das Bundesministerium für Bildung und Frauen, die organisatorischen Voraussetzungen dafür sind vom Landesschulrat für Tirol, den drei genannten Schulen und den Tiroler Sozialen Diensten geschaffen worden. Für die Klassen wurde ein eigener Lehrplan entwickelt. Der Großteil der insgesamt 54 Jugendlichen stammt aus Syrien und Afghanistan.

Am Montag, dem 30. November 2015, wurde mit diesem neuen Angebot gestartet. Die Jugendlichen wurden an den Schulen von den Schulleitungen und von Lehrpersonen der Schulen ebenso herzlich willkommen geheißen wie von Vertretern des Landesschulrates.

Die Amtsführende Präsidentin des Landesschulrates und Bildungslandesrätin, Dr. Beate Palfrader, erklärt anlässlich der Eröffnung der drei Übergangsklassen: „Durch die Übergangsklassen erhalten die Jugendlichen die Chance, möglichst rasch Deutsch zu lernen, und vor allem auch eine Struktur geboten, die ihnen einen geregelten Tagesablauf ermöglicht. Beides ist von großer Wichtigkeit, weil es den jungen Menschen hilft, ihre schwierige Situation zu bewältigen. Den drei Schulen spreche ich einen besonderen Dank für ihre Bereitschaft aus, zusätzlich zu all ihren anderen Obliegenheiten, diese wertvolle Aufgabe zu übernehmen.“



Begrüßung zum Start der Übergangsklasse an der BHAK/BHAS Hall i. T. durch Dir. Mag. Maria Luise Saxer (hinten, Mitte) und Landesschulratsdirektor HR Dr. Reinhold Raffler (hinten, rechts).



Herr Hasaf Salar (rechts), der eine syrische Flüchtlingsfamilie in Tirol betreut, übersetzt die Begrüßungsworte von
LSR-Direktor HR Dr. Reinhold Raffler ins Arabische.



Direktorin Mag. Maria Luise Saxer, mit LSR- Direktor HR Dr. Reinhold Raffler
vor der BHAK/BHAS Hall i. T.