17cm Variante

International School Innsbruck am AGI offiziell als IB World School anerkannt

Die International School Innsbruck (ISI) am Akademischen Gymnasium Innsbruck wurde nach 3-jähriger Kandidatenphase offiziell als IB World School autorisiert. Damit können die Schülerinnen und Schüler der internationalen Klassen in Zukunft neben der österreichischen Reifeprüfung auch das weltweit anerkannte Diplom des International Baccalaureate (IB) erwerben.
Als erste Schule Westösterreichs bietet das Akademische Gymnasium Innsbruck mit diesem internationalen Abschluss ein innovatives pädagogisches Konzept, das weltweit von Experten ständig weiterentwickelt und immer auf die höchsten Standards von Lern- und Lehrprozessen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgerichtet wird.
IB World Schools streben nach einer Ausbildung, die Schülerinnen und Schüler in ihrer persönlichen, intellektuellen und sozialen Entwicklung bestmöglich fördern, um in einer sich immer schneller entwickelnden globalisierten Welt erfolgreich bestehen und verantwortungsvoll mitgestalten zu können. Die Qualität von IB World Schools wird einem permanenten Evaluierungsprozess unterzogen und IB-Lehrerinnen und -Lehrer werden durch spezielle Fortbildungen stets auf den neuesten Stand der pädagogischen Wissenschaft gebracht.

Anlässlich der kürzlich erfolgten Autorisierung als IB World School wurde das Projekt am 8. April 2016 im Rahmen einer Pressekonferenz den Medien präsentiert. Dabei führte Bildungslandesrätin und Amtsführende Präsidentin des Landesschulrates für Tirol, Dr. Beate Palfrader, unter anderem aus:
"Dass die International School Innsbruck (ISI) am Akademischen Gymnasium ins Leben gerufen wurde, ist sehr im Interesse des Landes und der Wirtschaft gelegen gewesen, weil es für den Wirtschaftsstandort Tirol von großer Bedeutung ist, dass es ein solches Angebot gibt. Daher tragen auch das Land Tirol und als Großsponsoren die Wirtschaftskammer Tirol und die Industriellenvereinigung Tirol zur Finanzierung mit namhaften Geldmitteln zu dem Projekt bei. Der Wirtschaftskammer mit Präsident Dr. Jürgen Bodenseer und der Industriellenvereinigung mit Geschäftsführer NR Mag. Josef Lettenbichler gilt daher ein besonderer Dank, dass sie durch ihre Unterstützung zum Gelingen beigetragen haben und weiterhin beitragen.
Für die Verwirklichung war genau so wie die Sicherstellung der Finanzierung eine enge und konstruktive direkte Kooperation zwischen der Schulbehörde Landesschulrat und der Schule von größter Bedeutung. Daher ist es mir auch ein Anliegen, der zuständigen Landesschulinspektorin, Mag. Adolfine Gschließer, dem Direktor der Schule, Mag. Helmut Aigner, und dem gesamten Team der ISI mit Frau Prof. Mag. Rosmarie Knoflach, die seit Beginn die Funktion der Koordinatorin ausübt, für alle erbrachten Leistungen herzlich zu danken.
Mit den Vorbereitungen wurde noch in der Zeit des früheren Direktors Roman Nell begonnen. Der Kandidatenstatus als IB World School wurde dann bereits unter der Leitung von Dir. Aigner erlangt, und die als Voraussetzung für die Autorisierung als IB World School notwendigen Standards wurden eingeführt.
Als ganz wesentliche Besonderheiten dieses Projektes gilt es Folgendes hervorzuheben:
- Es handelt sich um das in Westösterreich erste derartige Angebot. (In ganz Österreich gibt es nur zwei andere derartige Schulen: in Linz und Klosterneuburg.)
- Es wird an einer öffentlichen Schule umgesetzt, an der kein Schulgeld anfällt. Weltweit gibt es an die 5.000 IB World Schools; die meisten davon sind Privatschulen mit einem Schulgeld zwischen monatlich € 1.500 (für Tagesschüler/innen) und € 6.000 (für Internatsschüler/innen). In unserem Fall werden die Lehrer/innen-Gehälter vom Bund getragen. Land, Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung tragen zu den sonstigen Kosten bei. Die Eltern leisten lediglich einen monatlichen Mitgliedsbeitrag von € 40 an den Unterstützungsverein.
- Im Rahmen des IB-Modells dürfen nur Lehrerinnen und Lehrer zum Einsatz kommen, die zusätzlich dafür trainiert werden, was natürlich auch einen zusätzlichen Kostenfaktor darstellt.
- Die Wirtschaft hält immer nach exzellenter Schulbildung Ausschau. So hat die Firma Lego eine internationale Expertenkommission eingesetzt, die weltweit recherchiert hat, welches das beste Schulmodell ist. Dabei hätte als Ergebnis auch ein neues Modell „erfunden“ werden können. Diese Expertenkommission ist zu dem Schluss gekommen, dass das Modell der IB World Schools das eindeutig beste ist. Daher ist in Billund/Dänemark vor Kurzem mit Geldmitteln des Konzerns eine solche Schule gegründet worden.
Es ist also als großer Erfolg sowohl für das AGI-Team als auch für die gesamte Bildungslandschaft Tirols anzusehen, dass die „International School Innsbruck“ (ISI) nach der 3-jährigen Kandidatenphase und nach der endgültigen Überprüfung, die im vergangenen Jänner erfolgt ist, für dieses renommierte und weltweit anerkannte Diploma Programm des International Baccalaureats autorisiert worden ist. Damit bieten sich, wie gesagt, auch neue Voraussetzungen für den Wirtschaftsstandort Tirol.
Wir haben allen Grund zur Freude, dass dies in so hervorragender Weise gelungen ist!"



Der Direktor des Akademischen Gymnasiums, Mag. Helmuth Aigner, begrüßte die Vertreterinnen und Vertreter
der Medien.



Am Podium der Pressekonferenz (v.l.n.r.): LSI Mag. Adolfine Gschließer, Dr. Hannes Hager (Vorsitzender des
ISI-Unterstützungsvereines), Amtsführende LSR-Präsidentin LR Dr. Beate Palfrader und Wirtschaftskammer-
Präsident Dr. Jürgen Bodenseer.



Nach der PK (v.l.n.r.): Dr. Hannes Hager, LSI Mag. Adolfine Gschließer, AFP LR Dr. Beate Palfrader,
Dir. Mag. Helmuth Aigner, WIKA-Präs. Dr. Jürgen Bodenseer und IV-Geschäftsführer NR Mag. Josef Lettenbichler.